Dienstag, 11. Dezember 2012
Der Film
In tagelanger Arbeit hat Cornelius aus unseren vorliegenden Bildern und kleinen Filmen bisher zwei "echte " Filme gemacht mit jeweils ca 80 Minuten. Sie zeigen, wie wir unterwegs waren, von unserem Alltag und wie es sich für uns angefühlt hat zu radeln.
Zum ersten Mal haben wir die Filme am 15. September gezeigt, danach vor allem der Familie in Hüttenberg am 3. Oktober und nun werden wir die Filme noch einmal am Freitag, 14. Dezember ab 17.30 Uhr im Musikraum der Waldorfschule Wiesbaden zeigen. Es wird eine Pause zwischen den Filmen geben zum Luftschnappen und Erzählen. Natürlich sorgen wir für eine Stärkung: es wird etwas zu Essen und Trinken bereit stehen.
Wer kommen möchte ist herzlich eingeladen.
Für uns ist es eine wunderbare Sache immer wieder einmal auf diese Weise zurückblicken zu können.

Noch ist nicht alles aufbereitet: Die Filme enden am Grand Canyon. Der Teil 3 steht also noch aus !....

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Sonntag, 8. Juli 2012
Wieder zuhause!
Seit gestern morgen , 7. Juli, sind wir wieder zuhause.
Helga hatte uns zum Flughafen nach Seattle gebracht, alles wurde anstandslos verladen und nach 9 Stunden Flug sind wir in Frankfurt gelandet. Obwohl wir ueber Nacht geflogen sind war es nie dunkel. Wir flogen ueber Groenland und die Sonne ging nie unter. Die Lufthansa hat das aber toll gemacht mit uns: nach dem Mittagessen so gegen 4.00 Uhr nachmittags mussten alle Fensterlaeden geschlossen werden, das Licht im Flugzeug wurde verdunkelt. Damit wurden alle schlafen gelegt, denn in Deutschland war es gerade 1.00 Uhr nachts. So gegen 6.30 Uhr gab es die ersten Ansagen und Fruehstueck, um 8.00 Uhr sind wir gelandet.
Am Flughafen wurden wir von den Kindern mit "Herzlich Willkommen" Plakat und Freudenrufen gigantisch empfangen und zuhause gab es bei tollstem Sommerwetter noch eine herrliche Willkommens-Party. Das war sooo toll und wir sind gluecklich wieder zuhause zu sein.

Was uns in Amerika besonders gut gefallen hat:
(neben der bereits erwaehnten Gastfreundschaft und den atemberaubend schönen Landschaften usw.)
- Jeder ZELTPLATZ, egal ob privat, State Park oder primitiv hat als Ausstattung eine Sitzgruppe mit Bank und zwei Tischen, dazu meistens noch eine Feuerstelle. Super!!
- Man kann immer kostenlos auf Toilette gehen.
- Wenn man essen geht, auch in einfachen kleinen Lokalen bekommt man immer erst mal ein Glas Wasser. Das wird immer nach gefuellt und ist kostenlos.
- Kaffee ist guenstig und wird auch immer kostenlos nachgefuellt.
- Motels sind meist sehr preisguenstig und eine gute Ergaenzung gelegentlich zum campen.
- Der gleichmaessig verlaufende, unhektische Autoverkehr (bis auf wenige Ausnahmen) machte uns als Fahrradfahrern das Reisen auf der Strasse angenehm und leichter einschaetzbar. Echte Fahrradwege gibt es nicht in allen Staaten.

Fazit: Das Reisen mit dem Fahrrad ist in Amerika auf jeden Fall moeglich und hat uns viel Freude gemacht. Die speziellen Karten der ACA (Adventure Cycling Association) waren sehr nuetzlich und hilfreich dabei.

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Mittwoch, 4. Juli 2012
Was unterwegs alles auf der Strecke blieb.........und was wir finden konnten
Nun, insgesamt waren wir mit dem, wie wir uns vorbereitet hatten und mit unserer Ausruestung sehr zufrieden. Bei einer naechsten Tour wuerden wir daran nur wenig aendern.
Unsere Fahrraeder haben sehr tapfer durchgehalten!!! Darueber sind wir sehr froh.
Bereits nach 2 Wochen war unser TABLETT kaputt, das wir extra fuer diesen Zweck gekauft hatten. Keine Ahnung warum. Nach ein paar Wochen ohne und der Gewissheit, dass wir es nicht mehr wieder bekommen wuerden, haben wir uns hier ein Neues gekauft. Das hat uns fuer den Rest der Reise sehr gute Dienste geleistet.
Auch nach ungefaehr 2 Wochen vergaß ich irgendwo meine ALUTRINKFLASCHE, danach benutzte ich einfach Wasserflaschen aus Plastik, die man ueberall kaufen kann.
Nach gut vier Monaten mussten wir uns ein neues ZELT kaufen. An unserem Alten funktionierten die Reissverschluesse nicht mehr, es war bei starkem Regen undicht und dann sorgte ein Stein auch noch fuer ein Loch im Dach. Das war zu viel...
An Cornelius Fahrrad mussten wir
3 Schlaeuche hinten austauschen,
2 Schlaeuche vorne
insgesamt hatte er 8 Platten.
2 gebrochene Speichen
2 mal erneuerten wir an jedem Fahrrad Ketten und Ritzel

An Maritas Fahrrad
1 Platten hinten (am Anfang der Reise)
1 Platten vorne, (am Ende der Reise) dabei tauschten wir den Schlauch aus, denn es war deutlich zu sehen, dass er an den Speichenstellen poroes wurde- Materialermuedung.
3 gebrochene Speichen am Hinterrad. Keine Schwierigkeiten mehr, als wir nach dem Austausch das Hinterrad in der Werkstatt zentrieren liessen.

Jeder kaufte sich eine neue FAHRRADHOSE.

Ein Squirrl hat eine VORDERRADTASCHE von Cornelius kaputtgebissen: ein grosses Loch, was wir notduerftig geflickt haben.

Was auch auf der Strecke blieb, sind Wehwehchen: Knieschmerzen, die ich lange mit mir rumgeschleppt habe sind weg. Einige Pfunde gingen einfach verloren, keiner weiss genau wo.... Verspannungen gibt es nicht mehr.
Die staendige Bewegung, die wir ueber viele Monate hinweg regelmaessig hatten war sehr heilsam!

Viel mehr, als dass, was auf der Strecke blieb, wiegt das, was wir gefunden haben:
neben immer wieder Kleinigkeiten am Strassenrand haben wir echte Freunde hier gefunden! Hatten sooo viele wunderbare Begegnungen mit Menschen. Durften eine grossartige Gastfreundschaft, Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft erleben, ueberall wo wir hinkamen. Das werden wir in guter Erinnerung behalten.
Die grossartigen Landschaften und die Ruhe, die wir dort erleben konnten, war etwas ganz Besonderes.
Wir hatten sehr viel Freude auf unserer Reise und es war gut zu erfahren, wie leicht es ist, mit wenigen Dingen (grade eben das, was man auf dem Fahrrad transportieren kann) sehr gut auszukommen.

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Sonntag, 1. Juli 2012
Bigfoot, Kuestenlandschaft und Vulkane


Entlang des Klamath River und den angrenzenden riesigen, fast unberuehrten Waeldern der Cascades befanden wir uns im Bigfoot - Land. Immer wieder berichteten uns Menschen, die in diesen Waeldern unterwegs waren davon, dass sie den Bigfoot gehoert haben. Ein Mark und Bein erschuetterndes Gebruelle, was von keinem Menschen oder Tier herrueht. Manche sollen ihn gesehen haben und beschreiben ihn so, wie ihn das Bild zeigt. Ein affenaehnliches, aufrechtgehendes Wesen, fast doppelt so gross wie ein Mensch.
Ohne dem Bigfoot begegnet zu sein, ueberquerten wir auf einer kleinen Strasse mitten in den endlosen Huegeln und Waeldern die Grenze zu Oregon. Wir finden wild wachsendes Traenendes Herz, eine Dicentra-Art und Rittersporn, eine wunderbar duftende Spirea- Art am Strassenrand.



Nach einem Kurzbesuch in Ashland bei Max McKee, einem alten Freund von Cornelius Vater, fuer den er im Jahr 1977 unter anderem die sogenannte Oregon-Sinfonie komponiert hatte, ging es bei herrlichem Sonnenschein zum Crater Lake. Wir fuehlen uns wieder einmal wie in den Hochalpen. Ueberall liegt noch kraeftig Schnee, die Fusswege sind nur teilweise begehbar und auch noch Strassen gesperrt. An manchen Stellen sehen wir neben der Strasse noch 3 m hohe Verwehungen.



Es ist dem entsprechend frisch. . . seit wir mehr in den Norden des Landes kommen, werden unsere warmen Kleider wieder gebraucht.
Der Crater Lake gehoert zu einer ganzen Reihe aktiver Vulkane in den Cascades. Vor 7700 Jahren ist er ausgebrochen und die Spitze des Berges ist in die gluehende Lava abgesunken. So blieb der runde Krater bestehen und fuellte sich mit Wasser. Der See hat weder Zu- noch Ablauf, hat aber dennoch eine relativ konstante Wasserhoehe, die durch Tauwasser und Regen gespeist wird. Der See ist fast 600 m tief. Am beeindruckensten ist seine Farbe: ein unbeschreibliches ultramarin, changierend je nach Beleuchtung und Wassertiefe in ein blaugrau oder leuchtend tuerkis an flacheren Stellen. Wir konnten uns garnicht sattsehen.
Vom Gestein praegt der Basalt die Landschaft. Immer wieder sehen wir sogar Basaltsaeulen.
Unser Quartier beziehen wir an diesem Abend auf einem Campingplatz am Fuss des Crater Lake. Es gibt jede Menge trockenes Holz. Darueber freuen wir uns sehr, denn es wird gegen Abend ganz schoen kalt. Direkt neben unserem Zelt liegt noch ein dicker Schneehaufen. Ausserdem ist heute der 21. Juni - Sonnenwende. Da ist ein scboenes grosses Feuer genau das Ricbtige.
Wie angekuendigt ist es am naechsten Morgen bedenklich truebe. Wir beeilen uns mit dem Fruehstueck und bauen das Zelt ab, da gibt es schon die ersten Regentropfen. Wir fahren noch einmal zum Crater Lake, der sogar bei truebem Wetter wunderbar blau ist, wenngleich nicht ganz so brilliant wie am Tag zuvor. Die Sonne scheint noch einmal und wir nutzen die guenstige Gelegenheit, um Postkartenfotos fuer das kommende Weihnachtsfest zu fotografieren. Die Kulisse ist dafuer einmalig.





Die verschneite, gesperrte Strasse am Crater Lake.



Kurz nachdem wir vom Crater Lake wegfahren, beginnt es fuer den Rest des Tages zu regnen. Wir wollen wieder zur Kueste zurueck und fahren auf einer Strasse, die uns immer am Umqua River entlang fuehrt. Je weiter wir aus den Bergen kommen, desto staerker veraendert sich der Wald. Dichtes Untergestruepp vor allem aus hohem Farn und bluehende Rhododendren zeigen, dass es hier viel feuchter ist und der Boden sauer.
Der Umqua River hat viele Zufluesse. einige von ihnen haben Wasserfaelle kurz bevor sie in den Umqua muenden. Hier ist der Toketee Fall zu sehen.



Die Susan Creek Falls




Am zweiten Tag kommen wir an die Kueste von Oregon und sind von der Vielfalt und dem Abwechslungsreichtum der Kuestenlandschaft ueberrascht. Endlose, wunderbare, menschenleere Sandstraende. Leider ist der Pazifik zum Baden zu kalt.




Straende mit grossen Mengen an Treibholz, die wie Skulpturen am Strand liegen, weite Duenenlandschaften.




Immer wieder verzaubernd: Sonnenuntergang.




In Lincoln City kommen wir gerade richtig zum Kite Festival: Drachenfest. Ein buntes Leben am Strand und in der Luft darueber. An Drachenformationen gibt es alles nur denkbare zu sehen, von Nemo bis zu dunklen Walformationen und farbigen fliegenden Kunstwerken. Daneben findet ein praemiertes Drachenkunstfliegen mit Lenkdrachen statt, ein Mann im Frack kommentiert dieses Spektakel.



Felsen, die in abwechslungsreichen Gestalten und Formen im Wasser auftauchen.




Im Norden ist der Columbia River die Grenze zwischen Oregon und dem Staat Washington. Wir ueberqueren den Fluss teilweise auf einer Faehre.



Die grosse Insel, die hier mitten im Fluss liegt gehoert schon zu Washington, The Evergreen State, der 12. Staat der USA den wir nun bereisen. Nach der Insel fuehrt eine Bruecke ueber den zweiten Teil des Columbia Rivers bevor wir ans Festland kommen. Der Fluss gleicht mehr einem See als einem Fluss, so breit ist er.



Unsere Fahrt fuehrt uns nach Osten ins Landesinnere, einer Fortsetzung der Cascades, dem Hoehenzug, an dem sich aktive Vulkane wie an einer Perlenschnur entlang ziehen. Wir besuchen den Mount Saint Helen. Am 18. Mai 1980 war er nach einer etwa 3 monatigen Ankuendigungsphase aus seiner Ruhe erwacht und es gab einen Ausbruch von gewaltigem Ausmass.



Der Berg vor und nach dem Ausbruch! Die ganze Bergspitze wurde abgerissen, im Norden des Berges tat sich ein riesiger Krater auf. Lava ergoss sich ins Tal. Der Druck und die enorme Hitze, die beim Ausbruch entstand liess die Schneemassen, die sich auf der Bergspitze befanden in kuerzester Zeit schmelzen. Durch die Druckwelle wurden Quadratkilometer von Wald wie Streichhoelzer umgebrochen. Eine meterhohe Flutwelle, die alles mitriss, was im Weg lag, schoss das Tal hinunter. Ueber 80 km weit sind bis heute deren Spuren zu sehen. Es blieb eine riesige, graue Kraterlandschaft zurueck. Heute, nach gut 30 Jahren wird es wieder gruen. Zum Teil wurde angepflanzt, grosse Flaechen hat man sich selbst ueberlassen und Forscher beobachten seitdem, wie sich die Natur nach diesem Vulkanausbruch wieder regeneriert. Eine spannende Entwicklung.
Der Fluss sucht ein neues Flussbett, neue Seen entstehen, Pflanzen siedeln sich wieder an, ihnen folgen die Tiere. Ein neues, noch sehr lebendiges Lebensgefuege entsteht, das sich fast jaehrlich aendert und entwickelt.



Am Abend des 27. Juli kommen wir in Shelton an, unserer letzten Station vor dem Rueckflug. Helga, meine Tante, erwartet uns schon!
Hier wollen wir die naechsten Tage verbringen. Wir machen noch kleine Ausfluege mit den Raedern, ordnen alle unsere Sachen, denn hierher haben wir alles geschickt, was unterwegs zu viel wurde..... und lassen es uns einfach gutgehen. Von Helga werden wir verwoehnt, dagegen ist garnichts zu machen....
unsere lange Reise findet nach und nach ihren Abschluss. Es ist gut noch hier zu sein und in Ruhe ueber die vergangenen 6 Monate nachdenken zu koennen, sie noch einmal Revue passieren zu lassen.

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Dienstag, 19. Juni 2012
Aufbruch nach Norden am 12.6.


Wir erleben wunderbare Tage in San Francisco und dann ist es soweit. Es geht weiter nach Norden. Dort wollen wir noch meine Tante Helga in Shelton, Washington besuchen und am 6. Juli geht unser Flug von Seattle aus zurueck in die Heimat.
Ab San Francisco haben wir entschieden, mit dem Auto zu reisen. Die Fahrradstrecke in den Norden geht entlang der Kueste und es herrscht bestaendiger heftiger Wind von Nordwest. Das wollten wir uns ersparen.



Den Kuestenstreifen von ca. 30 km Breite und 500 km Laenge beherrschen die Redwoods. Baeume mit gigantischen Ausmassen. Sie brauchen, um wachsen zu koennen viel Wasser und die Kuestennebel im Sommer.
Redwoods sind unglaublich vitale Baeume, vermehren sich hauptsaechlich vegetativ aus dem Wurzelbereich des Mutterbaumes, dort bilden sie sogenannte Familien um den Mutterbaum. Darum sehen die Waelder vollkommen anders aus, als wir es kennen. Da steht nichts in Reih und Glied.



Die Zapfen und Samen der riesigen Baeume sind sehr klein.



Wir fahren ein paar Kilometer ins Landerinnere und besuchen in Calistoga den "Old Faithfull Geyser". Ungefaehr alle 40 Minuten bricht der heisse Geyser aus, kuendigt sich mit kraeftigem Blubbern und kleinen Ausbruechen an, bis er minutenlang etwa 15 Meter hoch emporschiesst.



Wir kommen durch Napa Valley, eines der beruehmtesten, exclusivsten Weinbaugebiete Californiens. In einem kleinen Ort kauften wir uns einen super leckeren Rotwein. Wir wollen schliesslich mitreden koennen.



Zurueck auf die Kuestenstrasse, Highway 1. Der Pazifik ist aufgewuehlt, es ist immer viel kaelter an der Kueste als im Landesinneren. Der Wind blaest heftig, wir muessen uns dick einmummeln.



Magisches Farbenspiel beim Sonnenuntergang am Meer.



Wir fahren die "Avenue of the Giants". Was wir sehen ist wirklich gigantisch. Einen Redwood, ca 2000 Jahre alt, haben sie vor ein paar Jahren ausgehoehlt, so dass man nun mit einem normalen Pkw durchfahren kann.



Dieser Giant ist 360 feet, 120 m hoch. Einer der hoechsten Baeume der Erde. Etliche in diesem Wald sind umgefallen und liegen nun wie lange, endlose Waelle im Wald, bewachsen wieder mit Farnen . . .



Wir fahren wieder in die Berge, entlang am Klamath River.



Eine urige, sehr unberuehrte Gegend. Der Klamath River, ein schnell fliessender, kuehler, klarer Gebirgsfluss mit herrlichen Stein- und Sandstraenden.



Am Ufer des Flusses, bereits im Indian Reservation des Hoopa Valley finden wir einen fast leeren, sehr gepflegten Campingplatz. Wunderschoen gelegen, mit Zugang zum Flussufer.
Am naechsten Tag fahren wir nach Hoopa, eine kleine Stadt im Reservat. Dort gehen wir ins Museum. Neben einer Ausstellung verschiedener handwerklich gearbeiteter Gebrauchswaren der Natives werden dort alle Gegenstaende aufbewahrt, die fuer die zeremoniellen Handlungen des Stammes heute noch benutzt werden und koennen angesehen werden. Wir treffen Ish, einen Native vom dort ansaessigen Stamm der Natinook-wa.
Mit ihm unterhalten wir uns ueber 3 Stunden lang und er gibt uns immer tiefere Einblicke in die Kultur und das spirituelle Leben seines Stammes. Das war eine ganz ausserordentliche, tief bewegende Begegnung fuer uns. So haben wir doch, fast am Ende unserer Reise, etwas von der urspruenglichen Spiritualitaet der Menschen dieses Landes in der Begegnung mit Ish erleben duerfen. Wir erfahren, dass er einer der wenigen ist, die die alte Stammessprache sprechen, da er bei seinen Grosseltern aufgewachsen ist. Besonders beruehrend war, als er uns eine der Stammesgeschichten in seiner Sprache erzaehlte und sie fuer uns zwischendurch immer wieder ins Englische uebersetzte.



Auf dem Highway 96, noch weniger befahren als unser Highway 50, geht es immer am Flusstal entlang.

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Samstag, 9. Juni 2012
San Francisco - Nach 7500 km erreicht!!!


Gestern, am Donnerstag, dem 7. Juni um 11.00 Uhr sind wir mit der Faehre von Vallejo aus in San Francisco angekommen. Nach 7500 km auf unseren Raedern haben wir nun Amerika vom Atlantik bis zum Pazifik durchquert!!!
Es war und ist ein tolles Gefuehl, das geschafft zu haben.



Die Bilder entstanden von unserem ersten Uebernachtungsort aus: Angel Island, eine kleine, sehr gruene Insel mit einfachem Campground. Die Ausblicke von hier sind gigantisch: ein Blick auf die Stadt und davor Alcatraz, dazu die Golden Gate Bridge.



Kaum eine Stunde waren wir in San Francisco, da liefen uns unsere Freunde Cissy und Rich ueber den Weg. Wir wussten, dass sie gerade Familientreffen in San Francisco haben, aber das war doch eine super Ueberraschung und die Freude ueber das Wiedersehen riesengross. Heute abend gehen wir zusammen Essen und es wird gefeiert!!!!



Gleich fuer den naechsten Tag verabreden wir uns wieder und machen eine Fahrradtour mit der ganzen Familie. 50 km ein wunderbarer loop.



Gleich am Anfang der Tour muessen unsere Fahrraeder in den Pazifik gedipt werden. Golf von Mexico, Atlantik, noch mal Golf und Pazifik haben wir nun mit ihnen erlebt und erreicht.



Die ganze Familie vor der Golden Gate. Cissy und Rich haben vier Soehne, alle sind da und zwei mit Freundinnen. Die ganze Familie sieht sich selten, denn sie leben weit verstreut : Miami, South Carolina, Virginia. Da ist ein Familientreffen eine grosse Sache.



Selbstverstaendlich fuhren wir ueber die Golden Gate Bridge, hin und zurueck!

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